ART VIEW MAKER ®
Die ART VIEW MAKER ®-Gruppe wurde in Zürich im Juni 2010 auf der Xing-Plattform gegründet.
Das Ziel dieser Gruppe ist der intellektuelle und interkulturelle Austausch. Die Gruppe bietet eine Plattform nicht nur professionelle Künstler, sondern auch für Amateur-Künstler, wo sie ihre Werke präsentieren und ihre Erfahrungen diskutieren können.
Kunstsammler können sich über Kunst austauschen und Käufer/Verkäufer für Ihre Werke finden.
Die Gruppe organisiert kulturelle Veranstaltungen, wo Standpunkte ausgetauscht werden können.
Kunstliebhaber können an verschiedenen Arten von Veranstaltungen teilhaben und erhalten die Chance, ihre Meinungen in angenehmer Atmosphäre auszutauschen .
Mitglieder sind herzlich eingeladen, Kunstthemen und Ereignisse, die sie diskutieren oder besuchen möchten, vorzuschlagen.
Werden Sie Mitglied auf Xing & Linkedin:
http://www.xing.com/net/artviewmakerzurich
http://www.linkedin.com/groups/ART-VIEW-MAKER-3834472
Dominique Calcò Labbruzzo interviewt Künstler und Unternehmen der Branche Kunst & Kultur. Wenn Sie mehr über die interviewte Personen und ihre Dienstleistungen erfahren möchten, kontaktieren Sie sie: calco@artlaw-calco.com.
Interviews
21. Februar 2012: Rolf Waeber – Die Eremitin Band I und II
ART VIEW MAKER: Können Sie kurz beschreiben worum es in Ihren Büchern geht?
Rolf Waeber: Es geht darum meinen Lesern eine spannende Geschichte zu erzählen, die teilweise sogar auf wahre Tatsachen zurückgreift. Die spannenden Erlebnisse der Eremitin Maria, wie sie alleine loszieht um in den Bergen ein neues Leben anzufangen und ihre Bestimmung zu finden. Marias Abenteuer lassen den Leser miterleben, wie sie über sich hinaus wächst.
ART VIEW MAKER: Was möchten Sie mit Ihren Büchern aussagen?
Rolf Waeber: Zeigt Lesern einen Weg auf an sich selbst zu glauben und wahre Wunder vollbringen zu können. In eine spannende Geschichte mit vielen überraschenden Ereignissen verpackt, begleitet der Leser Maria auf ihrem von Prüfungen gespickten Weg zum Glück.
ART VIEW MAKER: Sind noch weitere Bänder geplant? Was haben Sie ansonsten für Pläne mit Ihren Büchern?
Rolf Waeber: Band drei der Trilogie wird im Frühling 2012 gedruckt. An der Leipziger Buchmesse im März 2012 wird das Abschlussband offiziell angekündigt. Übersetzungen sind bereits in Verhandlung. Auch für die Verfilmung habe ich Anfragen. Andere Bücher, wie z.B. „Der Mondmann“ werde ich noch dieses Jahr anfangen zu schreiben.
ART VIEW MAKER: Wie würden Sie den Stil Ihrer Bücher beschreiben? Wer sind Ihre Leser?
Rolf Waeber: Die Sprache habe ich ganz bewusst einfach gewählt, um ein breites Publikum anzusprechen. Da Maria, die Hauptperson, eine Frau um Mitte 50 ist, wird natürlich diese Lesergruppe besonders angesprochen.
Vielen Dank für Ihre Zeit. Wir wünschen Ihnen mit Ihren Büchern weiterhin viel Erfolg!
Jetzt können Sie, als Leser, Kommentare abgegeben oder Fragen an Rolf Waeber stellen, welche er persönlich beantworten wird.
Falls Sie Interesse haben, eines der Bänder zu ergattern, können Sie Rolf Waeber direkt anschreiben: rowaeber@yahoo.com
Interessierte Leser können nachfolgend auch ein Ausschnitt aus dem ersten Band lesen:
“Voller Neugierde, was wohl hinter dem Gebirge sein könnte, ging ich immer weiter bis ich auf dem Berg oben ankam. Müde setzte ich mich hin, von der Strapaze sichtlich erschöpft. Ich sah mich gemütlich um und entdeckte einen Stadel. Da will ich jetzt hin um zu übernachten. Die Tür war offen, Streu war nicht vorhanden, dafür aber eine einfache Holzliege, ein Herd und ganz wichtig, Holz, denn nachts wird es hier oben empfindlich kalt und es dunkelte schon fast. Voller Freude entfachte ich Feuer und ging dann noch mal hinaus um die wunderbare Luft ganz tief einzuatmen.
Als ich wieder hinein wollte, rannte ich sogleich wieder hinaus. Mir grauste so, als ich sah, dass die ganze Decke voller Spinnen hing, die sich an ihren ekligen Fäden schon halb herunter gelassen hatten. Aber mein Rucksack war noch da drin. Ich bückte mich schnell und zog ihn heraus. Ich zitterte heftig vor den grausigen Dingern. Gott sei Dank hatte ich fast kein Holz in den Ofen getan, so ging das Feuer sicher bald aus. “Nein, oh Gott, nur weg von hier!” Ich rannte und rannte bis ich nicht mehr konnte. Was für eine Hütte! Wer da übernachtet, den verstehe ich nicht! Vielleicht mag er die Biester? “Pfui, mich graust es jetzt noch!” Draußen zog ich meinen Regenmantel aus und schüttelte ihn. Zum Glück war da nichts. Meine Haare wuschelte ich durch und am liebsten wäre ich in den Bach gesprungen. “Na, jetzt vergiss es“ sagte ich zu mir. Die wollten es auch warm haben.”
24. April 2012: Interview mit ESSEN & KUNST – Oliver Malicdem und Simon Adam
Oliver Malicdem (left) and Simon Adam
ART VIEW MAKER: Herzlich Willkommen zu unserem Interview. Können Sie uns in ein paar Sätzen erzählen um was es in Ihrem Unternehmen geht? Was unterscheidet Sie von Ihren Konkurrenten?
ESSEN & KUNST: Wir sind Koch-‐, Fotografie-‐ und Tanzkunst in einem Package. Unser Konzept bietet dem Kunden ein einzigartiges und vielseitiges Angebot und nimmt Ihm zugleich viel organisatorische Arbeit ab. Dem Kunden stehen verschiedenste kulinarische Kreationen zur Auswahl und zugleich bieten wir die professionelle Eventfotografie und/oder die Unterhaltung in Form einer 5 minütigen Tanzshow an.
Unsere Stärke ist die Flexibilität, in der wir unser Angebot für jeden Kunden individuell anpassen können. Ob das Catering einzeln gewünscht wird oder mit Fotograf, beinahe nichts ist nicht realisierbar.
ART VIEW MAKER: Simon Adam, Sie haben schon bei zahlreichen Wettbewerben Ihr Können bewiesen. Auf welchen sind Sie am meisten stolz? Warum?
ESSEN & KUNST: Eigentlich auf alle. Der Sieg zum „Jungkoch des Jahres“ 2007 jedoch war schon sehr speziell. Das kochen vor Jury, Medien und Fachwelt war neu für mich und zudem war es der erste Kochwettbewerb meiner Karriere. Sich «Jungkoch des Jahres» nennen zu dürfen, hat mich schon sehr stolz gemacht.
ART VIEW MAKER: Oliver Malicdem, zu Ihnen. Sie haben in den Bereichen der Fotografie und des Tanzes schon einiges gemacht, unter anderem haben Sie bei „Die grössten Schweizer Talente“ mitgemacht. Wie war diese Erfahrung für Sie?
ESSEN & KUNST: Ja, die Zeit beim Fernsehen war wirklich toll und eine meiner schönsten Erfolge. Gleichzeitig lernte ich dadurch auch mit Druck umzugehen und konnte viele neue Erfahrungen sammeln.
ART VIEW MAKER: Welche sind die grössten Herausforderungen Ihrer Arbeit? Wie bewältigen Sie diese zusammen?
ESSEN & KUNST: Die grösste Herausforderung besteht darin, die ganze Organisation im Hintergrund des Anlasses zu planen und natürlich die Kunden mit unserem Konzept und Team zu begeistern. Bei uns sind die Aufgaben klar verteilt, das ist unser Rezept für eine hervorragende Zusammenarbeit.
ART VIEW MAKER: Worin sehen Sie den grössten Vorteil Essen mit Kunst zu verbinden?
ESSEN & KUNST: „Essen ist keine Kunst“ und „Kunst kann man nicht essen“: Diese Zitate haben uns motiviert eine Verbindung zu schaffen. Kunst für das Auge und ein kulinarisches Erlebnis für den Gaumen, das passt sehr gut zusammen. Der grösste Vorteil in dieser Verbindung ist ganz klar, dass diese zwei Elemente ein tolles Grundgerüst für jeden Anlass ergeben.
ART VIEW MAKER: Kann man bei Ihnen einen italienischen Event buchen? Was wäre dann beispielsweise auf dem Programm?
ESSEN & KUNST: Natürlich kann man das. Ein ausgesuchtes, innovativ italienisches Essen mit sorgfältig ausgewähltem Wein, dazu den ganzen Anlass fotografisch festgehalten und eine Tanzshow mit Musik harmonisch in den Event eingebunden, wäre eine Option den Anlass zu gestalten.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke Ihrer Tätigkeit. Wir wünschen Ihnen mit Ihrem Unternehmen viel Erfolg!
Simon Adam und Oliver Malicdem laden Sie herzlich ein ab Juni 2012 in ihr gemütliches Restaurant mit grosser Terrasse, im Stadttheater Winterthur, vorbeizuschauen.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
ESSEN & KUNST Homepage:
ESSEN & KUNST Facebook Fanpage:
5. September 2012: Interview mit Wyerdogan – Harun Dogan und Chris Wyer
Chris Wyer (links) and Harun Dogan (rechts)
ART VIEW MAKER: Herzlich Willkommen zu unserem Interview. Damit unsere Leser sich ein Bild über Ihr Unternehmen machen können, würden wir gerne wissen: Welche Dienstleistungen bietet wyerdogan an?
Wyerdogan: Wir beraten Unternehmen auf verschiedenen Ebenen in der Marken-, Produkte- und Projektentwicklung und Realisation. Unter Wyer & Dogan bieten wir unsere strategischen und konzeptionellen Arbeiten an. Zu Wyer & Dogan gehört das RAWCUT Design Studio welches die strategisch, konzeptionellen Vorgaben mit Poesie und einem art-approach, multimedial umsetzt.
Wir arbeiten mit wissenschaftlich, fundierten Theorien, Modellen und Methoden und kombinieren diese mit Ansätzen aus Design (-theorie), Kunst und aktuellen Lifestyle-Tendenzen. Mit direktem Bezug zur Kunst bieten wir folgende Services an:
- Konzeption, Realisation und Integration von Kunst in Kommunikation, Produkte, Projekt u.a.
- Corporate Art
- Förderung von Kunst
- Kunst als Investment
- Kunst-Workshops
ART VIEW MAKER: Mit welchen Unternehmen haben Sie bisher schon gearbeitet?
Wyerdogan: Messe München (Messekonzept-; Design & Kommunikation), KENZO (Workshop, Live-Paintings), Diesel (Limited Product Design), Intersport (Product Design), Hugo Boss (Interior Design & Kommunikation), Post (Fontentwicklung), JTI (Kuration, Kommunikation), Grafik12 (Kuration, Kommunikation) uvm.
ART VIEW MAKER: Sie arbeiten ja zu zweit. Wie wird die Arbeit unter euch aufgeteilt?
Wyerdogan: Wir verfügen beide über interdisziplinäre Ausbildungen in den Bereichen Design, Kunst und Kommunikation die sich in vielen Bereichen überschneiden – als Ganzes sich aber optimal ergänzen.
Harun geht unsere Aufgaben, die sehr vielfältig sind und von Kuration über Corporate Design bis hin zu Interior Design und Produkte Design reichen, von der poetisch künstlerischen Seite an. Ein unermüdlicher Trendscout in den Bereichen Art, Fashion und Lifestyle, der die neusten Codes und Trends aufspürt und diese in die Markenwelten- und Produkte unserer Kunden überführt.
Ich (Chris Wyer) verfolge mehr den Designansatz um dieses Wissen zu bündeln, analysieren sowie zu koordinieren. Ich benötige ein «Problem» für welches ich die bestmögliche Lösung finden und entwickeln will. Sei dies auf der visuellen-, der funktionalen-, der betriebswirtschaftlichen- oder der Werteebene. Entsprechend kümmere ich mich mehr um die strategischen sowie betriebswirtschaftlichen Aufgaben.
Baschi CD-Cover
ART VIEW MAKER: Welche sind die grössten Herausforderungen Ihrer Arbeit? Wie bewältigen Sie sie?
Wyerdogan: Einer unserer Leitsätze ist; „Wo Veränderungen stattfinden sind neue Strategien und Lösungen erforderlich!“
Eine grosse Herausforderung besteht darin, Entscheider für neues, innovatives und glaubwürdiges zu Begeistern. Sie davon zu überzeugen, dass es sich lohnt in ein spannendes, nachhaltiges und vor allem einzigartiges Morgen zu investieren.
Tatsache ist, dass bislang bewährte Strategien in der heute global vernetzten Welt nur noch beschränkt funktionieren. Wir befinden uns in einer Zeit die viele Veränderungen mit sich bringt. Altbekannte Werte, Systeme und Mechanismen verlieren zunehmend an Effizienz und langfristiger Sicherheit. So auch bestehende, klassische Marketing- und Kommunikationsstrategien.
Diese Veränderungen äussern sich in unserem Arbeitsalltag dadurch, dass Führungskräfte, durch diese Flut an neuen Entscheidungen mit unbekannten Komponenten oft unsicher und entscheidungsschwach geworden sind. Durch den Druck des Marktes werden zwar ständig neue, innovative Ansätze gefordert, doch aufgrund ihrer neuen und andersartigen Mechanismen und dem Umstand, dass sie empirisch noch nicht bewiesen sind, fehlt anschliessend der Mut diese auch anzuwenden und es wird der sichere, klassische Weg gewählt, der wenig nützt aber dem Auftraggeber Sicherheit vermittelt.
ART VIEW MAKER: Welche Bedeutung hat für Sie „Corporate Art“?
Wyerdogan: Die Bedeutung von Corporate Art kann sehr vielfältig sein. Je nach Anforderung ändert sich auch die Bedeutung resp. der Anspruch.
Je nach gestellter Aufgabe ist unsere Funktion eine andere. In unserer Arbeit geht es vorwiegend darum, die Werte und Haltung einer Firma mittels Kunst, Kultur und Lifestyle-Tendenzen gegen aussen und natürlich auch gegen innen zu vermitteln. Damit wird ein emotioneller und freierer Zugang zur Marke ermöglicht, für den Kunden wie auch für die Mitarbeiter.
Mit Corporate Art können sich Unternehmen einzigartig und auf Augenhöhe mit den Kunden positionieren. Die Verbindung von Kunst & Business ist mehr als das «aufsetzen» von Schmuck. Erfolgreicher Corporate Art liegt eine Vision zugrunde und Sie erfordert Passion und Commitments.
Concept Pop-Up Store Messe München
ART VIEW MAKER: Haben Sie zum Abschluss unseren Lesern noch etwas mitzuteilen?
Wyerdogan: Die Wertschätzung von manuellen, einzigartigen Arbeiten gewinnt im digitalen Zeitalter wieder zunehmend an Bedeutung. Entsprechend ist die Integration von Kunst ein sehr interessanter Ansatz für die Gestaltung von Kommunikationsmitteln und Produkten die zu einer einzigartigen und unverkennbaren Positionierung im Markt führt.
Im schnellen Wandel unserer Gesellschaft entstehen viele Chancen. Wir freuen uns darauf diese zu lokalisieren und zu entwickeln und unseren Kunden damit nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Sei es durch die Realisation einer Vision, der Entwicklung einer Geschäftsidee oder der Umsetzung von Kommunikation-, Kunst-, und Designprojekten. Wir freuen uns auf die Zukunft und auf Sie.
Nike Showroom
Vielen Dank für die spannenden Einblicke Ihrer Tätigkeit. Wir wünschen Ihnen mit Ihrem Unternehmen viel Erfolg!
Mehr Informationen finden Sie hier:
Wyer & Dogan – Strategie. Innovation. Kommunikation
RAWCUT Design Studio
Harun Dogan & Chris Wyer M.A
Hardturmstrasse 169
CH–8005 Zürich
+41 399 99 80
welcome@wyerdogan.com
14. Januar 2013: Interview mit der Sopranistin Laura Ansaldi
ART VIEW MAKER: Herzlich Willkommen zu unserem Interview! Damit unsere Leser Sie besser kennenlernen, würden wir gerne wissen: Wie wurden Sie Opernsängerin?
Laura Ansaldi: Ich kann mich daran erinnern, dass Musik immer in meinem Leben war: In der Familie meines Vaters waren viele opernbegeistert und in der Familie meiner Mutter waren fast alle Musiker. Musik ist die erste Sache, an welcher ich mich erinnern kann. Ich begann sehr früh Klavier zu spielen, danach verliebte ich mich in Opern und lernte zu singen. Ich verdanke meiner Mutter vieles: Sie ist Pianistin und hat mir sehr viel beigebracht.
ART VIEW MAKER: Sie haben schon zahlreiche Konzerte und Opern aufgeführt. Welche war Ihre Lieblingsrolle?
Laura Ansaldi: Was für eine schwierige Frage! Es gibt so viele Rollen, die ich liebe. Wenn ich eine Wahl treffen muss, würde ich sagen, dass Tosca meine Lieblingsrolle war. Es ist die Oper, die ich am häufigsten aufgeführt habe und die Rolle der Tosca ist meiner Persönlichkeit sehr ähnlich. Sie ist eine Künstlerin, ich sehe sie gerne als natürliche Frau; leidenschaftlich, eifersüchtig und manchmal ein bisschen verhaspelt, genauso wie ich.
ART VIEW MAKER: Welche Rollen finden Sie am Interessantesten? Welche Rollen sind besonders herausfordernd?
Laura Ansaldi: Erstens möchte ich sagen, dass das Einstudieren einer Rolle sehr wichtig für mich ist. Da ich auch Schauspielerin bin, setze ich grosses Gewicht auf das Verstehen der Rolle, die ich aufführen werde. Jedes Mal studiere ich sehr gründlich und versuche die Rolle zu verinnerlichen, um Ähnlichkeiten zu mir herauszufinden. Mein Ziel ist es meinem Publikum eine einzigartige Erfahrung zu bieten, die Rolle so vorzuführen, wie es noch nie jemand davor erlebt hat. Opern sind für mich eine 360-Grad Erfahrung.
Wie ich schon in der vorigen Frage erwähnt habe, passen sehr viele Rollen zu mir, gesanglich und psychologisch. Nebst Tosca gibt es zwei weitere Arten von Rollen, die ich sehr gerne aufführe. Zum Einen liebe ich Adriana Lecouvreur, Andrea Chenier und alle Vertreter des italienischen Verismus. Zum Anderen bin ich sehr glücklich, wenn ich die Chance bekomme die ersten Opern von Verdi aufzuführen (die sogenannten „frühen Verdi-Opern“): Sie sind sehr intensiv und spontan, mit einer Art Gesangspartitur die sehr geeignet für mich sind.
ART VIEW MAKER: Mit welchen berühmten Künstlern haben Sie schon gearbeitet? Wie ist die Arbeit mit Ihnen verlaufen?
Laura Ansaldi: Ich hatte die Chance mit vielen wichtigen Kollegen zu arbeiten, jeder einzelne hat mir sehr viel beigebracht. Ich würde hier gerne zwei sehr wichtige Namen für mich nennen: Ottavio Garaventa und Delfo Menicucci. Sie haben mir sehr viel beigebracht und ich kann mich jeweils auf der Bühne sehr gut an ihre wertvollen Anregungen erinnern.
ART VIEW MAKER: Wonach sehnen Sie sich jetzt?
Laura Ansaldi: Kunst ist, wie ich immer sage, ein endloser Weg. Es gibt kein Zielpunkt, einzig eine kontinuierliche Erforschung. Ich erhoffe mir weiterhin neue Erfahrungen sammeln und neue Perspektiven entdecken zu können. Mein Weg hat mich in die Schweiz geführt, ein Land das ich momentan kennenlerne und bereits zu lieben gelernt habe. Ich hoffe, dass ich die Gelegenheit bekomme meine Karriere hier weiterzuentwickeln, so wie ich es in Italien gemacht habe.
Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg!
Frau Calcò Labbruzzo ist die Managerin von Laura Ansaldi. Für mehr Informationen kontaktieren Sie sie bitte hier:
+41 78 876 82 43
Andere Links:
LA School of Arts: http://www.laschool.it/
Academia Terre dei Fieschi: http://www.laschool.it/Website/PS_Introduzione.htm
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